Surfin´ California (ein offener Brief an die Sonderermittler aus NY)

Liebe Freunde,
sehr geehrter Mr. Boom Boom,

leider hatte ich noch nicht das Vergnügen, Sie persönlich kennenzulernen, aber Freunde von mir und sie Medien haben mir versichert, dass Sie und Ihre Kollegen erfahrene und kompetente Ansprechpartner für mein Anliegen sind. Sollte dies nicht der Fall sein, entschuldige ich mich bereits jetzt vielmals.

Meine Tochter Kay ist verschwunden. Vor fünf Wochen hat sie San Francisco verlassen, um im Dorf Still Mountain bei meinem Bruder Nakamura, einem Bienenzüchter, zu leben.

Mein Bruder hat mir gerade mitgeteilt, dass Kay seit drei Wochen spurlos verschwunden ist. Er hat mich jetzt erst informiert, weil er davon ausging, daß sie nach Hause zurückgekehrt ist.
Was mich besonders beunruhigt ist, dass mich vor zwei Wochen ein Mann aus Still Mountain anrief und persönliche Fragen über Kays Kindheit, ihre Ängste und ihre Mutter stellte. Als ich mich weigerte, diese Fragen zu beantworten, wurde der Mann derart wütend, dass es mir kalt den Rücken herunterlief. Irgendwie kam es mir so vor, als hätte ich die Stimme eines Dämons gehört. Seinen Namen hat er mir nicht genannt. Daraufhin kontaktierte ich meinen Bruder.
Ich habe eine weise Frau in dieser Angelegenheit um Rat gefragt, und sie bestätigte mir, dass dunkle Mächte meine Tochter bedrohen würden. Ich bin kein junger Mann mehr und nicht mehr in der Lage, auf Berge zu klettern und gegen Dämonen zu kämpfen. Aber ich habe schreckliche Angst um Kays Leben, und daher wende ich mich in meiner Verzweiflung an Sie.

Ich bin kein reicher Mann, aber ich will und werde für Ihre Reisekosten aufkommen. Die Zeit drängt, und ich hoffe bald von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Ken Hito

2 Gedanken zu “Surfin´ California (ein offener Brief an die Sonderermittler aus NY)

  1. Mr. Boom Boom,
    Sie sollte sich mal mit Ihren Freunden vom Federal Bureau of Imagination in Verbindung setzen! Ein Reiseführer für die Berge und ein Apotheker wären sicherlich auch hilfreich!

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